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Denkanstösse

Dienstag, 5. März, 17.30 Uhr, Reformiertes Kirchgemeindehaus Baden

Im Dramadreieck verstricken wir uns in Rollen und gegenseitigen Projektionen. Wenn die Dynamik nicht durchschaut wird und durchbrochen werden kann, leiden alle Beteiligten Personen.

Das Dramadreieck wurde 1968 vom kalifornischen Psychologen Stephen Karpman entwickelt. Es wird in der Transaktionsanalyse gebraucht, um die Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen zu beschreiben. In diesem «Spiel» übernehmen Menschen dabei drei ständig wechselnde Rollen – Täter (auch Verfolger genannt), Opfer und Retter.

Wir lernen das Dramadreieck kennen. Fast jeder Mensch war in seinem Leben schon einmal in einem solchen Dreieck verstrickt. Wichtig dabei ist, dass ein Opfer auch zum Täter werden kann, weil es sich z.B. nicht genug verstanden fühlt oder enttäuscht über die ungenügende Hilfe des Retters ist. Der vermeintlich Helfende, der aus Sicht des Opfers nicht genug hilft, wird dann angegriffen und beleidigt. Damit wird das Opfer zum Täter und der Helfer zum Opfer.

Es ist für alle Beteiligten sehr schwierig, aus dieser Dynamik auszubrechen. Allermeist helfen nur Therapie und ein Nachdenken über die eigenen Rollen auf einer Metaebene. Ein Kurzbeschrieb des Dramadreieckes findet sich hier.

In den ersten Denkanstössen dieses Jahres tauschen wir persönliche Erfahrungen aus. Im Anschluss gibt es wie immer Brot & Wein mit Brotaufstrich.