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Fasnachtsgottesdienst in Ehrendingen

Nicht Orgelklänge ertönten, sondern die Gipsbachschluderi spielten rassige Guggenmusik. Trotz vieler Fasnachtsterminen fanden sie auch dieses Jahr wieder Zeit um den ökumenischen Fasnachtsgottesdienst mitzugestalten. Zum Thema «Alles hat seine Zeit» reimte Ottmar Stüber erneut eine Predigt in Versform. Die kurzweilige Feier wurde immer wieder mit Fasnachtsmusik bereichert. Der Applaus war ihnen gewiss. So spielten sie auch noch einige Zugaben nach dem Aperitif.

Der ökumenische Fasnachtsgottesdienst war auch dieses Jahr gut besucht. Man wollte sich die ganz andere Feier nicht entgehen lassen. Die Besucher:innen wurden nicht enttäuscht. Die in Versen gereimte Predigt und die Guggenmusik passten perfekt zusammen. Alles hat seine Zeit: «Denn Gott schuf nicht nur in Schwarz und in Weiss, nicht nur zweifarbig, harmonisch und leis’. Er schuf auch das Lachen mit wackelndem Bauch und das Kichern, das Glucksen – das alles auch!» waren einige Verszeilen, die abwechselnd vom katholischen Gemeindeleiter Ottmar Stüber und der reformierten Pfarrerin Birgit Wintzer vorgetragen wurden. Oder es hiess auch «Der Prediger wusste: Wir Menschen sind Wesen, die nicht nur zum Grübeln und Sorgen erlesen. Zum Weinen geboren, gewiss, das ist wahr — doch ebenso sehr für das Lachen sogar». So stand heute das Lachen und Feiern im Vordergrund, auch beim nachfolgenden Aperitif. Ein herzliches Dankeschön an die Gipsbachschluderi!

Käthi Zumsteg